Verleihung der Europäischen Kulturpreise 2015 am 2. Oktober in der Dresdner Frauenkirche

Die Dresdner Frauenkirche oder Frauenkirche zu DresdenIn einer festlichen Gala werden am 2. Oktober 2015 in der Dresdner Frauenkirche die Europäischen Kulturpreise 2015 verliehen. Geehrt werden für ihre herausragenden Verdienste und Leistungen in und für Europa:

  • Der ehemalige spanische Ministerpräsident Felipe González (Europäischer Kulturpreis für Politik)
  • Die Schauspielerin Katrin Sass (Europäischer Kulturpreis für Schauspielkunst)
  • Der Schauspieler Manfred Krug (Künstlerisches Lebenswerk)
  • Die A Capella-Band „Die Prinzen“ (Gesellschaftliches Engagement). Die ehemaligen Mitglieder der berühmten sächsischen Knabenchöre werden an diesem Abend gemeinsam mit den Dresdner Kruzianern singen.
  • Der estnische Dirigent Kristjan Järvi stellvertretend für das von ihm geleitete Baltic Sea Youth Philharmonic (Europäischen Orchester-Nachwuchspreis)
  • Die rumänische Sopranistin Angela Gheorghiu (Europäischer Solistenpreis)
  • Der Tenor Jonas Kaufmann (Europäischer Solistenpreis)
  • Der Cellist Maximilian Hornung (Europäischer Nachwuchspreis)
  • Der deutsch-österreichische Maler und Geigenvirtuose Daniel Hope (Kulturpreis für Musik)
  • Der Trompeter Ludwig Güttler stellvertretend für den „Ruf aus Dresden“, die Bürgerinitiative des Wiederaufbaus der Frauenkirche (Europäischer Initativpreis). Die Bürgerinitiative legte am 12. bzw. 13. Februar 1990 den Grundstein für den Wiederaufbau des Gotteshauses.

Die Laudatio sprechen werden u.a. der Generalmusikdirektor der Staatsoper
Berlin Daniel Barenboim, der Intendant der Wiener Staatsoper Dominique Meyer, die weltweit bekannte Sopranistin Simone Kermes, der Intendant der Bayrischen Staatsoper Nikolaus Bachler, der Schauspieler Charles Brauer sowie der Verwaltungspräsident der Holcim AG Prof. Dr. Wolfgang Reitzle.

Moderiert wird der Abend von Fernsehmoderator Kai Pflaume.

Das übergreifende Motto „Was uns eint“:

Begebenheiten, die Deutschland als Nation einten und Menschen zusammengeführt hat, die eine ganz besondere Lebensgeschichte verbindet – diese Klammer steht über dieser Zeitreise der ganz besonderen Art. Mit der Dresdner Frauenkirche wurde ein Veranstaltungsort gewählt, der wie kein anderer in Europa symbolisch für Frieden und Versöhnung stehen kann. Für viele Menschen in Ost wie in West steht dieses Gotteshaus stellvertretend für das Miteinander in beiden Teilen Deutschlands.

Die Veranstaltung wird live auf einer Außenleinwand vor der Dresdner Frauenkirche auf dem Neumarkt übertragen sowie – ebenfalls live – im Mitteldeutschen Rundfung (MDR).


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