Wie alles begann…

Rohbau der Dresdner FrauenkircheErfolgsgeschichten – auch solche, die noch eine werden wollen:-) – beginnen meist mit einer Vision. So auch die der „Dresdner Frauenkirchensteine“:

Von Anfang an war ich vom Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche fasziniert. Vom Büro aus, während seiner Radtouren entlang der Elbe und den Spaziergängen auf dem Dresdner Neumarkt konnte ich das historische Projekt Schritt für Schritt verfolgen.

Als Liebhaber von süßen Genüssen und als Designer war ich häufig mit der Gestaltung von Schokoladen- und Confiserieprodukten befasst. Und so reifte in mir bald ein Gedanke: warum nicht ein Konfekt entwickeln, welches die Dresdner Frauenkirche auf unverwechselbare Weise symbolisiert?

Die Vision: ein süßes Wahrzeichen für Dresden und die Frauenkirche

Dieser Gedanke ließ mich von da an nicht mehr los, die zündende Idee fehlte allerdings noch. Was ich aber bereits wusste: auf keinen Fall sollte es ein austauschbares Souvenir werden, wie es sie bereits im Dutzend gibt. Mein Konfekt sollte hochwertig und einzigartig sein, ein Sympathieträger für Dresden und die Frauenkirche. Etwas, auf das die Dresdner einmal stolz verweisen würden wie auf Dresdner Stollen und Eierschecke.

Die Idee: Sandsteine in Konfekt gegossen

Ein ganz besonderes Merkmal der Dresdner Frauenkirche ist die Verwendung der dunklen Steine aus der alten Ruine zusammen mit den neuen, hellen Sandsteinen im Baukörper. Dieses Zusammenspiel ist Symbol und Botschaft zugleich: für alt und neu, Zerstörung und Wiederaufbau, Versöhnung mit der Geschichte.

Irgendwann tauchte dann der Gedanke auf, diese hellen und dunklen Sandsteine mit ihrer typischen Marmorierung sozusagen in Konfekt zu gießen – mit einem unverkennbaren Bezug zur Dresdner Frauenkirche und einer Optik, die es bislang bei Pralinen noch nicht gab.

Die Umsetzung: marmorierte Nougatsteine

Zuerst stellte sich allerdings die Frage, wie das Konfekt beschaffen sein sollte. Die naheliegendste Lösung – Steine aus Schokolade – wurde bald wieder verworfen. Die erzielten Resultate bei Farbe, Struktur, Konsistenz, Marmorierung und geschmacklicher Finesse entsprachen nur teilweise den gewünschten Vorstellungen von dem Produkt.

Zahlreiche Gedankenspiele und Versuche später erwies sich schließlich heller und dunkler Nougat als geeignete Basis. Je nach Verarbeitung kommen seine Farben und Struktur der von hellem und dunklem Sandstein erstaunlich nahe.
Indem die Nougatmasse mit flüssiger heller und dunkler Schokolade durchzogen wurde, konnte auch die Marmorierung in gewünschter Optik erzielt werden.

Das Resultat sind herrlich schmeckende Nougatsteine aus einem hellem Mandelnougat und einem dunklem Haselnussnougat. Und weil deren Marmorierung immer wieder anders ausfällt, ist auch jeder Nougatstein so individuell wie die Sandsteine der Dresdner Frauenkirche.